Managementmaßnahmen zum Erhalt der Krebsschere in Bremen

In Bremen ist sie noch zu finden: Die Krebsschere (Stratiotes aloides), eine sensible Wasserpflanze, die ihren Namen zwei Hochblättern verdankt, die an die Scheren eines Krebses erinnern und die weißen Blüten umfassen.

Der offizielle Name des Forschungsprojektes:

Erprobung von Managementmaßnahmen in Bremen zum Erhalt der Krebsschere als Leitart für die ökologisch wertvollen Graben-Grünland-Gebiete der Kulturlandschaft Nordwestdeutschlands

Bundesweit zählt die Krebsschere zu den gefährdeten Pflanzenarten, da ihre Lebensräume selten geworden sind. Ursprünglich besiedelte die Art naturnahe Auen. Die Altwässer dieser dynamischen Lebensräume sind durch die Begradigung der Flüsse und die Entwässerung der Auen und Niederungen selten geworden. In den Gebieten des Bremer Feuchtgrünlandringes wie dem Hollerland, Niedervieland und Werderland findet man die Krebsschere noch in Gräben und Kleingewässern. Allerdings gehen die Bestände zum Teil dramatisch zurück.

 

Die Ursachen für den Rückgang und die lokalen Bestandseinbrüche der Krebsschere sind bisher weitgehend unklar bzw. sehr komplex. Das DBU-Forschungsprojekt in Bremen ermittelt die Ursachen für den Rückgang und erprobt Maßnahmen zum Erhalt bzw. Ausbreitung und langfristigen Etablierung der "Wasser-Aloe", wie die Art auch bezeichnet wird...

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